24. Oktober 2002 
in Kürze: 

Der Pianist

Regisseur Roman Polanski ("Ekel", "Rosemaries Baby", "Die neun Pforten") kehrt in "Der Pianist" in seine alte Heimat Polen zurück.
Warschau in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts:
Die jüdische Familie Szpilman erlebt den Einmarsch der Nazis, ahnt aber noch nicht, was dem bald folgen wird. Einer der Söhne der Familie, Wladyslaw, genannt Wladek (Adrien Brody), wird im Gegensatz zu seiner Familie davor bewahrt, in ein Vernichtungslager deportiert zu werden, da er gerade dabei ist, ein bedeutender Pianist zu werden. Es folgt eine vom polnischen Widerstand organisierte Odyssee durch das zerstörte Warschau. Ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann) entdeckt ihn schließlich, riskiert es aber, den Juden nicht an seine Landsleute auszuliefern...   
Basierend auf der Bestseller-Autobiographie "Das wunderbare Überleben" des erst im Jahr 2000 im Alter von 88 Jahren verstorbenen Konzertpianisten und Komponisten Wladyslaw Szpilman.
Roman Polanskis "Der Pianist" wurde mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes 2002 ausgezeichnet.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Der Pianist 
Originaltitel: The Pianist (Frankreich / Deutschland / Polen / GB 2002) 
Titel für den französischsprachigen Markt: Le Pianiste
Darsteller: Adrien Brody (Wladyslaw Szpilman), Thomas Kretschmann (Wilm Hosenfeld), Frank Finlay (Vater), Maureen Lipman (Mutter), Emilia Fox (Dorota), Ed Stoppard (Henryk), Julia Ravner (Regina), Jessica Kate Meyer (Halina), Ruth Platt (Janina), Katarzyna Figura (Kittie), Nina Franoszek (polnische Frau) u.a.; Regie: Roman Polanski; Drehbuch: Ronald Harwood; Länge: 149 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Tobis Studiocanal; Film-Homepage: http://www.derpianist-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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